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Steinmetzkonjunktur weiterhin im Aufwind

Steinmetzbetriebe sind nach der Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Deutscher Steinmetze weiterhin mehrheitlich optimistisch. Der Blick auf das kommende Jahr ist auffällig gut. 76,5 % der befragten Betriebe hat bessere oder gleichbleibende Geschäftserwartungen.

(BIV) In der aktuellen Herbstumfrage ist die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage auffallend gut. 39,5 % der befragten Steinmetzbetriebe geben Ihre Geschäftslage mit gut, 54,8 % mit befriedigend und nur 5,7 % mit schlecht an. Im Vorjahr waren noch 12,2 % der Betriebe unzufrieden. Trotz der fortwährenden Krisendiskussionen rund um den Friedhof geben die Betriebe im Grabmalbereich eine gestiegene gute Geschäftslage an (38,8%, im Vorjahr 22,3%). Betriebe mit einer Mitarbeiteranzahl von 5-9 haben eine besonders gute Betriebsentwicklung. Die Geschäftslage ist bei 51,2 % gut (im Vorjahr 32,2%) und nur 2,4% (im Vorjahr 6,7%) geben sie mit schlecht an. Auch zwischen und Ost und West gibt es gleichermaßen gute Stimmungsangaben. 40 % haben im Westen eine gute Geschäftslage (im Vorjahr 29,3%) und 33,3% im Osten (im Vorjahr 25,6%).

Die Umsatzverteilung bei den Mitgliedern des Bundesverbandes bleibt weiterhin konstant. Der Grabmalbereich ist mit 62,5 % vorherrschend, gefolgt vom Baubereich mit 26,2 %, der Restaurierung mit 9,1% und Gartengestaltung mit 2,2 %.

Entsprechend der guten Stimmungslage werden im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Umsätze gemeldet (27,4 %, im Vorjahr 18,3%). Auch hier meldet der Grabmalbereich (29,7 %, im Vorjahr 16,3 %) deutlichere Zuwächse als der Bau- und Restaurierungsbereich (23,2 %, im Vorjahr 21,5%).

Der Mitarbeiterbereich ist relativ konstant geblieben mit durchschnittlich 6,9 Mitarbeitern (6,2 im Vorjahr). Die Betriebe schultern die positive Geschäftsentwicklung mit Ihrer Stammbelegschaft und sind mit Neueinstellungen verhalten. Auch die Schwierigkeiten, gutes qualifiziertes Personal zu finden, schlägt sich hier nieder. Gemäß der Konjunkturergebnisse kann das Steinmetzhandwerk jedoch mit Berufsperspektiven aufwarten.

Der Auftragsvorlauf ist im Vergleich zum Vorjahr im Grabmalbereich nur leicht gestiegen von 4,9 auf 5,1 Wochen, im Baubereich ist er gesunken von 9 auf 7,3 Wochen.

Trotz des bevorstehenden Winters schauen die Steinmetzbetriebe also insgesamt optimistisch auf das kommende Jahr. Der Baubereich ist zurückhaltender: 22,9 % erwarten eine verschlechterte Geschäftslage (im Vorjahr 14,5 %). Insbesondere Betriebe mit einer Mitarbeiterzahl von 5-9 beurteilen ihre Geschäftslage positiv. Nur noch 13,8% erwarten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, im Vorjahr waren es noch 29,2%.

Der Grabmalbereich hat um 11,7% mehr investiert als im Vorjahr, während der Baubereich mit 4,8 geringere Investitionen angibt. Diese Angaben schließen sich in der Vorausschau auf das kommende Jahr an.

Die Steinmetzbetriebe setzen damit ihre stabile Entwicklung weiter fort. Sie nehmen die Herausforderungen des Marktes an und reagieren mit ihren Produkten und Leistungen, v.a. am Friedhof und im Bau. Viele Betriebe öffnen sich der Digitalisierung. 80 % der befragten Betriebe informiert sich über den BIV-Newsletter und nutzen das Netz zur Informationsgewinnung- und verbreitung. Weiterhin sichert sich das Steinmetzhandwerk seinen Markt durch zuverlässige Tarifverträge. 2015 wurde zum zweiten Mal ein Mindestlohntarifvertrag abgeschlossen und zum 01.11.2015 mit einer Laufzeit von 4 Jahren für allgemeinverbindlich erklärt. Neben dem allgemeinverbindlichen Rahmentarifvertrag eine wichtige Säule für faire Wettbewerbsbedingungen in der Steinmetzbranche.

Die komplette Auswertung zur Konjunkturumfrage kann unter g.zado@biv-steinmetz.de angefragt werden.

Quelle: www.biv-steinmetz.de