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Stein in der Küche - sicher und hygienisch

Die Arbeitsfläche erfüllt in der Küchengestaltung eine wesentliche Funktion, denn erst die Arbeitsplatte gibt der Küche ein Gesicht. Die Anforderungen sind vielfältig: Küchenplatten sollen attraktiv, pflegeleicht und dauerhaft sein. Diese Ansprüche erfüllen sie am besten, wenn die Arbeitsplatten durch den qualifizierten Steinmetz-Fachbetrieb geplant, produziert und montiert werden. Dem Steinmetz stehen neben Naturstein als bewährtestem Küchen-Klassiker verschiedene andere Werkstoffe zur Verfügung. Passend zu den individuellen Ansprüchen an die Gestaltung und Pflegeeigenschaften hilft der Fachbetrieb bei der Auswahl des geeigneten Materials.

Eine neue Küche ist eine Investition für Jahrzehnte. Möglichst langlebig müssen die Komponenten daher sein. Zugleich sollen die Oberflächen leicht zu reinigen sein und auch nach vielen Jahren intensiver Nutzung schön wie am ersten Tag wirken. In der Anfangszeit erfüllen dies viele Materialien für Küchenarbeitsplatten, doch mit zunehmender Nutzungsdauer zeigt sich, dass sich die Investition in einen hochwertigen Werkstoff wie Naturstein auszahlt. Besonders bewährt sind die dichten und strapazierfähigen Steinarten wie Granit oder Quarzit, die uns die Natur in unzähligen Farben und Strukturen schenkt.

Die Farbpalette ist vielfältig und bietet für jeden Wohnstil den passenden Farbton: Hoch im Kurs stehen schwarze, dunkelgraue und hellgraue Natursteine, gefragt sind aber auch beigegraue und hellbraune Steinplatten. Wer statt unifarbener Flächen lieber lebhafte Strukturen in der Arbeitsfläche wünscht, findet beim Steinmetz-Fachbetrieb eine beeindruckende Vielfalt von gewolkten bis lebhaft gestreiften Steinsorten. Bei einem Besuch in der Steinausstellung vor Ort informiert der Steinmetz über die Vorzüge der einzelnen Materialien und kann dank moderner CAD-Software bereits am Bildschirm zeigen, wie die Maserung beim gewünschten Material im fertigen Zustand aussehen wird.

Qualität vom Steinmetz-Fachbetrieb

Vor allem an Festtagen wie Weihnachten, Silvester oder Ostern stehen alle Arbeitsflächen in der Küche im Dauerstress. Bratenfett, Rotwein und Salatöl sind nicht die einzigen Belastungen für die Oberflächen; heiße Töpfe und das Schaben von gusseisernen Pfannen fordern die Arbeitsplatten ebenso heraus. Kein Problem, wenn all diese Einflüsse bereits bei der Materialauswahl berücksichtigt wurden: Sind Kunden bereit, bei der Zubereitung der Speisen Öl und färbende Flüssigkeiten zügig abzuwischen, kann ein anderes Material für die Platten eingesetzt werden als bei Anwendern, die ihre Küche erst am nächsten Tag auf Vordermann bringen wollen. Gemusterte oder dunkle Platten sind weniger empfindlich als helle, unifarbene Sorten; zugleich bestimmt die Oberflächenbearbeitung über den Pflegeaufwand. Leicht aufgeraute Platten – der Fachmann spricht von satiniert, Leder-Optik oder gebürstet – sind unempfindlicher gegen Kratzer als polierte Flächen. Bei der Politur hingegen kommen Farbe und Struktur des Steines am intensivsten zur Geltung. Zusätzlich zu diesen grundsätzlichen Abwägungen werden die einzelnen Bereiche einer Arbeitsplatte unterschiedlich stark beansprucht. Rund um Herd und Becken zeigen sich die Qualitäten von Werkstoff, Oberflächenbearbeitung und Verarbeitung besonders schnell. Die richtige Materialwahl und Oberflächenbearbeitung ist somit immer eine Frage der persönlichen Ansprüche und Kochgewohnheiten. Egal für welche Variante sich der Kunde entscheidet: Für alle Fragen zur Reinigung und Pflege steht der qualifizierte Steinmetz-Fachbetrieb mit seinem großen Erfahrungsschatz beratend zur Verfügung.

Alternative Materialien

Neben Naturstein verarbeitet der Steinmetz in der Küchengestaltung auch künstlich hergestellte Werksteine. Während Granite, Quarzite, Kalksteine und andere Gesteinsarten als natürliche Materialien bereits fertig in der Natur vorhanden sind, entstehen Quarzkomposite und Keramik in industriellen Fertigungsverfahren. Jeder der drei Werkstoffe hat seine speziellen optischen und technischen Eigenschaften, die in einem Beratungsgespräch gegeneinander abzuwägen sind. Quarzkomposit, auch Engineered Stone genannt, ist ein natursteinähnliches Produkt; Hauptbestandteil mit über 90 Prozent ist Quarzgranulat, als Bindemittel dient Polyesterharz. Farbpigmente und Zuschlagstoffe geben die gewünschte Farbe und Textur. Die gesamte Masse wird unter Vakuum verdichtet und bei Temperaturen bis 90 Grad ausgehärtet. Als künstlich erzeugte Steine sind Quarzkomposite in unzähligen Farbvarianten erhältlich. Wer auf eine möglichst einheitliche Farbe seiner Küchenplatten Wert legt, findet hier seinen Favoriten; besonders die rein weißen Sorten sind im Küchendesign beliebt. In der Bearbeitung der Oberflächen sind die Quarz-Steine wie Naturstein individuell zu gestalten. Wegen des Kunstharzes als Bindemittel ist die Biegezug festigkeit häufig höher als bei Naturstein. Das Harz hat jedoch die Eigenschaft, dass Quarzkomposite empfindlich sind gegenüber direkter Sonnenbestrahlung. Vor allem im Bereich von Fenstern kann UV-Bestrahlung Farbveränderungen oder Vergilben hervorrufen. Ebenso sollte der unmittelbare Kontakt mit heißem Kochgeschirr vermieden werden.

Keramik in der Küche

Ergänzend zu der großen Vielfalt bei Engineered Stone bieten Steinmetz-Fachbetriebe auch keramische Küchenplatten an. Keramik benötigt keine Bindemittel, ist kratzfest, absolut UV-, hitze- und chemikalienbeständig. Trotz aller technischen Vorzüge besitzen keramische Platten gegenüber den homogenen Quarz-Materialien auch Einschränkungen: Bei der Herstellung werden Pulvermassen unter hohem Druck und hohen Temperaturen gesintert. Trotz eines computergesteuerten Brennprozesses können Platten einzelner Chargen optisch voneinander abweichen. Die Oberflächen sind zwar äußerst robust und unempfindlich gegenüber Flecken, eine individuelle Oberflächenbearbeitung wie bei Natursteinist derzeit jedoch nur sehr eingeschränkt möglich.

Ganz große und ganz dünne Platten

Um eine Aufteilung der Arbeitsflächen in möglichst wenige Teilplatten und damit wenige Fugen zu ermöglichen, haben die Hersteller der Rohmaterialien in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen. Der sorgfältige und ressourcenschonende Abbau der Rohblöcke in den Steinbrüchen erlaubt auch bei Naturstein größere Blockformate und damit großformatigere Küchenplatten, vor allem für monolithische Kochinseln. Um eine ausreichende Festigkeit zu gewährleisten, sind Natursteinplatten im Küchenbau zwischen 20 und 30 Millimeter dick. Besonders massive Platten erreichen 40 Millimeter oder mehr, entsprechend hoch ist jedoch das Eigengewicht der Platten. Um eine massive Erscheinung zu erzeugen und gleichzeitig Gewicht zu sparen, werden dünnere Steinplatten auf Gehrung zugeschnitten und die Schürzen im Winkel von bis zu 90 Grad verklebt. Engineered Stone-Platten sind von 12 bis 20 Millimeter gebräuchlich, besonders dünne Arbeitsplatten sind aber auch in Keramik verfügbar.

Mit Mehrwert vom Fachbetrieb

Um einheitliche Standards im Umgang mit den unterschiedlichen Werkstoffen zu gewährleisten, hat der Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) ein Merkblatt für Küchenarbeitsplatten erarbeitet. Darin sind neben den Materialeigenschaften auch Vorgaben zur Dimensionierung, Bearbeitung, Montage und Reinigung angeführt. Über die im Merkblatt angeführten technischen Hinweise hinaus ist die Zusammenarbeit mit einem Steinmetz-Fachbetrieb in jedem Fall empfehlenswert: „Der Steimetzmeister vor Ort bietet die umfassende Betreuung und steht auch nach der Küchenmontage zuverlässig mit Rat und Tat zur Verfügung,“ erklärt Gustav Treulieb, Bundesinnungsmeister im Bundesverband Deutscher Steinmetze. Welcher Steinmetz sich auf diese Leistungen spezialisiert hat, findet man unter der Betriebssuche auf www.natursteinunikat.de Bei der Entscheidung für eine Küchenarbeitsplatte aus Naturstein, Quarzkomposit oder Keramik spielen neben materialtypischen Eigenschaften immer auch optische und haptische Vorlieben eine Rolle. Der Steinmetz zeigt unterschiedliche Musterplatten und berät auch über die jeweiligen Gestaltungsmöglichkeiten bei Spülbecken, Ablaufrillen und Profilkanten.

Quelle: www.biv-steinmetz.de

Über den Bundesverband Deutscher Steinmetze:

In Deutschland arbeiten über 11.000 Steinmetzen. Sie besitzen eine umfassende Berufsausbildung, die mit dem Meistertitel abgeschlossen werden kann. Als Experten für Naturstein üben sie ein modernes Handwerk aus. Schwerpunkte sind der Bau-bereich, der gehobene Innenausbau, die Restaurierung und Natursteinsanierung sowie der Friedhof. Der Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) ist die Spitzen-vereinigung der Steinmetzbetriebe in Deutschland und vertritt die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe gegenüber Politik, Parlament, Öffentlichkeit sowie allen relevanten Behörden und Institutionen auf nationaler und europäischer Ebene. Bundesinnungsmeister ist Gustav Treulieb aus Stuttgart.